2502-Kompass2_komp4 - Flipbook - Page 10
PROJEKTE
DHBW-KOMPASS SEITE 10
GFR Team glänzt mit Platz 7 in Hockenheim
Das Global Formula Racing Team überzeugt bei seinen Rennen in Michigan, Spanien und Hockenheim
Michigan, Spanien und Hockenheim: Das waren die Stationen für
das Global Formula Racing-Team
(GFR) von DHBW Ravensburg und
Oregon State University in dieser
Saison in der Formula Student. Zum
Auftakt in Michigan hatte es bereits
Platz 1 in der Kategorie Driverless
gegeben – beim renommierten
Heimrennen in Hockenheim war es
dann ein sehr guter Platz 7 unter
den 79 Hochschulteams aus aller
Welt in der Elektroklasse.
Das aktuelle GRF Rennwagen-Modell hat damit seine Extraklasse demonstriert. Der Rennwagen trat bei
allen Rennen in den Kategorien
Elektrisch und Driverless an. Besonders stark war die Konkurrenz beim
letzten Rennen in Hockenheim.
Umso größer war der Jubel über
Platz 7 Overall Elektrisch und über
Platz 11 beim Driverless-Wettbewerb
on Top. Mit dabei in Hockenheim
war auch die Präsidentin der DHBW,
Prof. Dr. Martina Klärle und die Dekanin Technik der DHBW Ravensburg, Prof. Dr. Alexandra Dunz. Mit
Ravensburg, Stuttgart und Mannheim drückte sie gleich drei DHBWTeams die Daumen.
Beim ersten Rennen dieser Saison
in Michigan hatte der aktuelle GFRRennwagen mit Platz 1 beim autonomen Rennen bereits geglänzt. In
Spanien waren es Platz 9 (Elektrisch)
und Platz 4 (Driverless).
Beim zweiten Rennen in Spanien
gab es Platz 9 (Elektrisch) und Platz
4 (Driverless).
Das Besondere am Global Formula
Racing-Team ist die Kooperation der
DHBW Ravensburg und der Oregon
Das Global Formula Racing Team freut sich über einen tollen Platz 7 in Hockenheim. Foto: FSG Grobe
State University. Die Studierenden
tüfteln separat und gemeinsam – das
Ergebnis ist ein Bolide aus einem
Guss. Auslandssemester am Bodenoder in Übersee schweißen das
Team dabei zudem zusammen. Wer
sich für das Global Formula RacingTeam am Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg
entscheidet, der tut dies mit Herzblut und er nimmt dabei so manches
durchgearbeitete Wochenende in
Kauf. Der Lohn ist ein einzigartiger
Teamspirit und jede Menge Erfahrungen rund um ein technisch hoch
innovatives und internationales Um-
feld.
Bei der Formula Student bauen Studierende in Teamarbeit einen einsitzigen Rennwagen, um damit bei
verschiedenen Wettbewerben gegen
Hochschulteams aus der ganzen
Welt anzutreten. Es gibt Wettbewerbe in den Kategorien Elektrisch
und Driverless. Dabei gewinnt nicht
einfach das schnellste Auto, sondern
das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und
Verkaufsargumenten. Das GFRTeam nimmt seit 2005 an der For-
Unterstützung für das Team gab es von Prof. Dr. Alexandra Dunz, Dekanin Technik der
DHBW Ravensburg, und von Prof. Dr.-Ing. Markus Bäuml.
Neun Tage und 1.068 Kilometer
Austausch mit Partnern
e2rad-Team radelt in diesem Jahr nach Budapest
International Partnership Week
Auch in diesem Jahr haben Studierende Wirtschaftsingenieurwesen
vom Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg mit ihrem e2rad-Team eine Fahrt mit dem
E-Bike organisiert – und dabei technische Daten gesammelt. Das Ziel
2026 war Budapest. Nach neun Tagen, 1.068 Kilometern und über
mehre Ländergrenzen hinweg waren die Radler am Ziel.
inklusive.
Das e2rad-Team sind Studierende
Wirtschaftsingenieurwesen, die im
Projektmanagement die Tour planen. Und zudem Daten sammeln,
um die Akkureichweite auszuwerten
und zu erforschen. Spaß und Sport
Die Reise führte das e2rad-Team in
diesem Jahr durch Deutschland,
Österreich und Ungarn – mit einem
kurzen Abstecher durch die Slowakei. Insgesamt legte die Gruppe
exakt 1.068 Kilometer zurück und
Es ist inzwischen die 14. Tour, die
ein e2rad-Team natürlich in wechselnder Besetzung organisiert. Eine
„Fangemeinde“ an radbegeisterten
Bürgern ist dabei regelmäßig mit dabei. Etwa Bernhard Glatthaar, der
die DHBW-Studierenden wieder bei
der Planung der Strecke unterstützt
hat.
überwand dabei mehrere tausend
Höhenmeter. Die tägliche Belastung
mit Etappen von meist über 100 Kilometern verlangte den Teilnehmenden viel Disziplin, Ausdauer und
mentale Stärke ab.
Neben der sportlichen Leistung
spielte vor allem der Gemeinschaftsgedanke eine zentrale Rolle. Ob bei
Gegenwind, langen Anstiegen oder
kleineren technischen Herausforderungen – die Gruppe unterstützte
sich gegenseitig und wuchs im Laufe
der Tage immer eng zusammen.
Unternehmensbesuche
als Highlight
Ein besonderes Highlight war der
Zwischenstopp beim E-Bike-Technologieunternehmen TQ am Ammersee. Dort erhielt die Gruppe eine exklusive Führung durch das Unternehmen. Es gab spannende
Einblicke in die Entwicklung moderner E-Bike-Antriebe – eine passende
Ergänzung zu einer Tour, bei der
viele mit elektrischer Unterstützung
unterwegs waren.
Am 1. Mai war dann Ankunft in der
ungarischen Hauptstadt Budapest.
Der Blick von der Zitadelle über die
Donau und das imposante Parlamentsgebäude bildete den emotionalen Höhepunkt und einen würdigen Abschluss der sportlichen Leistung.
Ob Studierender, Dozent*in oder
Forscher*in – ein paar Monate im
Ausland bringt in jedem Fall neue
Impulse, lässt über den Tellerrand
hinausblicken und gilt zurecht als
Schlüsselqualifikation. Das International Office der DHBW Ravensburg
ist der Dreh- und Angelpunkt für den
Austausch von Ravensburg und von
Hochschulen auf der ganzen Welt.
Bei der International Partnership
Week hat die DHBW Ravensburg
nun wieder einige Vertreter*innen
ihres Austauschnetzwerkes in Oberschwaben willkommen geheißen.
Mit einigen dieser Vertreter*innen
pflegt die DHBW Ravensburg ausgesprochen lange und ausgiebige Partnerschaften, mit anderen ist das
Pflänzchen Partnerschaft noch ganz
jung. Gekommen waren nach Ravensburg Vertreter*innen von Hoch
schulen aus Südafrika, Finnland, Dänemark, China, Namibia, Marokko,
Mexiko, Ruanda und Malta.
Gefeiert wurde in diesem Jahr eine
ganz besondere Partnerschaft: Die
Durban University of Technology und
die DHBW Ravensburg bilden seit 20
Jahre eine erfolgreiche und sehr aktive akademische Partnerschaft.
Der Start der Partnership Week war
ein Best Practice-Austausch. Bei einer Study Abroad Fair hatten die
Studierenden die Gelegenheit, die
Hochschulen kennenzulernen und
auch ein Besuch des Technikcampus
in Friedrichshafen stand in dieser
Woche auf dem Programm. Viel Gelegenheit zum Austausch gab es
beim International Cooking genauso
wie bei einem Besuch von Schloss
Neuschwanstein.