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AUSGEZEICHNET
DHBW-KOMPASS SEITE 8
eMule und Stromnetz-Planspiel überzeugen bei JUST!
Zeppelin-Jugendstiftung JUST! lobt Preise aus für Schüler*innen und Studierende
Alle zwei Jahre lobt die Zeppelin-Jugendstiftung JUST! einen Förderpreis für herausragende Arbeiten
aus den Disziplinen Naturwissenschaft und Technik, Wirtschafts- und
Sozialwesen aus. In diesem Jahr ging
der Preis gleich an zwei studentische
Projekte der DHBW Ravensburg.
Platz 2 holte sich das Team eMule,
Platz 1 ging an das Projekt „Immer
stabil bleiben – das moderne Stromnetz und seine Herausforderungen“
von drei Studierenden Data Science.
Mit „Immer stabil bleiben“ haben
Remo Reichsoellner, Maike Hucht
und Jonas Strecker ein Planspiel zur
Stromnetzsimulation für die Wissenswerkstatt Friedrichshafen entwickelt. Das Projekt überzeugte die
Jury nicht nur technisch, sondern
auch pädagogisch. Es geht um eine
der größten Herausforderungen unserer Zeit: die Energiewende. „Immer stabil“ ist ein digitales Planspiel
das es schafft, komplexe technische
und wirtschaftliche Zusammenhänge rund um das Stromnetz und
die Stabilität der Netzfrequenz auf
spielerische und zugleich lehrreiche
Weise zu vermitteln. Durch verschiedene Rollen wie Energieerzeuger,
Netzbetreiber und Verbraucher lernen die Kinder und Jugendlichen,
systematisch zu denken und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Betreut wurde das Projekt von Prof.
Dr. Stephan Daurer. Für Platz 1 gab
es 3.000 Euro von der Zeppelin-Jugendstiftung JUST!
timiert über die Jahre an einer gemeinsamen technischen Herausforderung – in diesem Fall an einer
Mule der Marke Kawasaki. Ziel beim
Start in 2013 war die Elektrifizierung
des Verbrenners. Erster Meilenstein
war die Staßenzulassung der eMule
in 2016. Aktuell hat die Mule ein
komplett neues Enegiespeicher- und
Landesystem bekommen und wurde
grundlegen modernisiert. Ganz aktuell gab es auch dafür nun die Zulassung für die Straße. 90 Studierende haben in den 13 Entwicklungsjahren an der Mule ihre
Studienarbeiten abgelegt. Der Fortschritt macht keinen Halt – und damit auch nicht die Themen für die
Studierenden. Nächstes Ziel ist eine
hybride und autonom fahrende
Mule. Dabei geht es etwa um Wasserstoff und Brennstoffzellen. Betreut wird das Projekt von Beginn
an von Khamis Jakob.
Platz 2 holte sich das Team eMule vom Technikcampus Friedrichshafen.
Von elektrisch
zu autonom –
seit 2013 wird
an der eMule
getüftelt
Die eMule ist ein typisches Projekt
vom Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg: Ein interdisziplinäres Team an Studierenden entwickelt, konstruiert und op-
Platz 1 beim Förderpreis der Zeppelin-Jugendstiftung JUST! ging an das Projekt „Immer stabil bleiben – das moderne Stromnetz
und seine Herausforderungen“ von Remo Reichsoellner, Maike Hucht und Jonas Strecker.
Niels Reinbold ist #hospitalityhero 2026
Auszeichnung für Malte Stüber
Preis zeichnet Einsatzfreude, Fachwissen und Leidenschaft für Hospitality aus
„Feinschmecker“ kürt die„Top 30 unter 30“
Niels Kristoffer Reinbold studiert
Hotel- und Gastronomiemanagement an der DHBW Ravensburg,
sein Partnerunternehmen ist das Hotel Hafen Hamburg in Hamburg.
Nun ist er mit dem Nachwuchspreis
#hospitalityhero 2026 ausgezeichnet
worden. Verliehen wird der Preis
von der HGK und der Gerhard Günnewig Stiftung an junge Menschen,
die durch Einsatzfreude, Fachwissen
und Leidenschaft die HospitalityBranche bereichern.
Der „Feinschmecker“ hat wieder die
„Top 30 unter 30“ in der Spitzengastronomie gekürt. Mit dabei ist auch
Malte Stüber. Er studiert Hotel- und
Gastronomiemanagement an der
DHBW Ravensburg und sein Partnerunternehmen ist der „Erbprinz“
in Ettlingen.
Niels Kristoffer Reinbold erhielt den
Preis in der Kategorie #businesstalent. Dabei überzeugte er die Jury
durch seine Verbindung von Theorie und Praxis auf eine Weise, die
man sich in der Branche häufiger
wünschen würde, so die Jury. Er studiert Hotel- und Gastronomiemanagement an der DHBW Ravensburg
und ist im Hotel Hafen Hamburg
sowie im Empire Riverside Hotel unterwegs. Seine ersten Erfahrungen
hat er schon früh als Servicekraft gesammelt. Später kamen dann internationale Stationen dazu, unter anderem im Guesthouse Keizersgracht
in Amsterdam und in der Thomas
Haas Patisserie in Vancouver.
Ein Genießerabend oder über den
Sommer die Lounge der Schlossfestspiele: Das sind Projekte, die Malte
Stüber beim Erbprinz in den Praxisphasen verantwortet. „Es fühlt sich
nicht nach Arbeit an“, sagt er. Vielleicht ist es ja diese Leichtigkeit, die
den guten Gastgeber ausmacht.
Er hatte beim „Erbprinz“ die Ausbildung zum Restaurantfachmann gemacht, erwarb das Sommelier-WSET
Level 3 und studiert jetzt dual an der
DHBW Ravensburg.
Niels Reinbold nimmt seinen #hospitalityhero 2026 in Empfang. Foto: HGK (c)MMerz
trotzdem nicht vergisst, worum es im
Kern geht, bringt für die Hospitality
eine Menge mit.
„Hospitality bedeutet
Alle Preisträger erhalten ein Preis- für mich, Menschen
geld von 1.500 Euro. Der #hospitalityhero ist Teil einer gemeinsamen besondere Momente
Initiative der HGK und der Gerhard
Günnewig Stiftung zur Förderung zu schenken und
Stategisch denken und dennoch
des Branchennachwuchses. Die Hoden Kern, worum es geht,
tel- und Gastronomie-Kauf eG ihnen das Gefühl zu
nicht zu vergessen
(HGK) ist die in Deutschland führende Einkaufs- und Dienstleistungs- geben, willkommen
kooperation für die Hospitality-Bran„Hospitality bedeutet für mich, Men- che. Über 3.300 Mitgliedsbetriebe zu sein.“
schen besondere Momente zu schenken und ihnen das Gefühl zu geben,
willkommen zu sein“, sagt er selbst.
Und genau das ist der Punkt, findet
die Jury: Wer strategisch denkt und
profitieren von attraktiven Einkaufskonditionen, umfassenden Serviceleistungen und besonderem Knowhow in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
Niels Reinbold
Die Auszeichnung „Top 30 unter 30“
vom Feinschmecker kürt junge Talente aus den Bereichen Küche, Service und Sommellerie, die mit neuen
Konzepten, innovativen Führungsstilen und einem veränderten Verständnis von Gastfreundschaft die
Branche von morgen prägen. Ob
Fine Dining im Stehen, naturverbundene „Farm to Table“-Konzepte, moderne Weinbars oder neue Formen
der Gastfreundschaft – viele der jungen Gastronom*innen denken Genuss heute anders: hochwertig, aber
nahbar, kreativ und mit einem
neuen Verständnis von Teamkultur
und Work-Life-Balance.
„Maltes Weg zeigt
eindrucksvoll, was
möglich ist, wenn
Leidenschaft, Neugier und Engagement auf die
richtigen Rahmenbedingungen treffen“,
sagt der Erbprinz über den 23-Jährigen.
Er begeistert mit Fachwissen, Herzlichkeit
und echter Gastgebermentalität.