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DHBW-Kompass: Marienplatz 2 • D-88212 Ravensburg | DHBW Ravensburg | Ausgabe 2/26 • Erscheinungsweise halbjährlich
Richtungsweisend: DHBW Kompass – die Zeitung der DHBW Ravensburg und des
Fördervereins VFA für unsere Dualen Partner, Förderer, Alumni und Studierende
Simon Ottler:
Abschied nach 25
Jahren an der
DHBW
ADC Mediendesign-Hochschule
des Jahres 2026
Die Mediendesigner der DHBW Ravensburg glänzen beim Talent Award des Art Directors Club
Nach 25 Jahren an der DHBW
Ravensburg verabschiedet sich
Prof. Dr. Simon Ottler in den Ruhestand. Nach seinem Start im
Studiengang Medien und Kommunikation wirkte er zuletzt
sechs Jahre lang als Prorektor
und Dekan der Fakultät für Wirtschaft. In dieser Zeit sind verschiedene Studiengänge neu
entstanden, die das Studienangebot der Hochschule strategisch
geschärft haben. Ein besonderes
Anliegen waren ihm der Aufbau
und die Entwicklung des noch
jungen Bereichs Forschung an
der DHBW.
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DHBW begrüßt
seine Erstsemester
am Campus
Die DHBW Ravensburg hat mit
dem Semesterstart Anfang Oktober rund 1.120 Erstsemester begrüßt. An der Fakultät für
Wirtschaft habe rund 670 Erstsemester ihr Studium begonnen.
Am Campus Friedrichshafen sind
es in der Technik 450 Studienanfänger.
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Die Mediendesigner der DHBW Ravensburg freuen sich über Platz 1 unter den Kreativ-Hochschulen in Deutschland. Ausgelobt wird die Auszeichnung vom Art Directors Club.
Es geht um kreative, gesellschaftlich
relevante und lösungsorientierte Ansätze. Und dabei haben die Mediendesigner der DHBW Ravensburg ein
gehöriges Wörtchen mitzureden. Genau das zeichnet nämlich der Art Directors Club (ADC) mit seinem Talent
Award aus. In diesem Jahr hat das zu
17 Nägeln und 18 Auszeichnungen an
die DHBW Mediendesigner geführt –
zu mehr als je zuvor. Und – by the way
– führte dies auch noch zu Platz 1 für
die DHBW Ravensburg unter den
Hochschulen im Wettbewerb.
Der ADC kürt als „der“ Kreativenverband in Deutschland exzellente
und kreative Kommunikation – speziell für den Nachwuchs mit dem Talent Award. Es geht dabei um Nägel,
die jedes Jahr vergeben werden, in
diesem Jahr waren es 17 Stück für
die Mediendesigner der DHBW Ravensburg. Sensationell, dass dies
summa summarum zu Platz 1 unter
allen Kreativ-Hochschulen im Wettbewerb geführt hat. Das Motto das
ADC in diesem Jahr übrigens: „Creative Impact“!
Die Agentur vierdimensional als
Dualer Partner freut sich dieses Jahr
gleich doppelt. Seine zwei letztjährigen Absolvent*innen holten insgesamt 5 Nägel: Jette Bödige gewann
mit ihrer Bachelorarbeit /DA UNTEN einmal Silber und zweimal
Bronze. Laut Jury beeindruckt sie
„nicht nur durch schiere Größe, sondern durch die großzügige, kreative
Freiheit, endlose Wucht, Gestaltungslust, Humor, genaue Beobachtung und sehr viel Gespür“. Elias
Mohr, ebenfalls bei vierdimensional,
gewann mit seiner spannenden Bachelorarbeit „Sprachlandschaften“
einmal Silber und einmal Bronze.
Eine transmediale Erzählung in
Buchformat, die Dialekt nicht nur
dokumentiert, sondern als persönliche Erfahrung erlebbar macht und
den Fokus auf Dialekt als Teil der
menschlichen Identität legt.
UNTOLD – Voices that matter:
Alexander Bauer, Elena Böschen,
Yannik Weber. Eine transmediale
Kampagne, die den Fokus vom
Kriegsgeschehen in der Ukraine auf
die Menschen dahinter verschiebt
und dadurch Empathie und Verantwortung fördert.
Pocket Nature: Christina August,
Nils Magnus, Elisa Maglio, Jana
Kempter.
Die App Pocket Nature nutzt die Mechaniken digitaler Spiele, um Kinder
wieder in die reale Natur zu führen.
Statt Natur nur zu erklären, macht
die App sie mittels AR zum Spielfeld.
Bronzener
Nagel
/DA UNTEN: Jette Bödige.
buybye: Marius Meyer.
Eine partizipative Plattform, die Konsum
in kollektive Macht verwandelt, indem
sie die gesellschaftlichen Auswirkungen
von Kaufentscheidung offenlegt.
New Darwin: Linda Mrovecova.
Ein Werbefilm für ein fiktives Luxusunternehmen, der auf die gesellschaftlichen Probleme der Kommerzialisierung von Gentherapien aufmerksam macht und deren Risiken
erfahrbar macht.
Ona – für dein Bauchgefühl: Jascha
Mai, Lena Reinhardt, Franz Erbe,
Nicole Saier.
Die satirische Kampagne inszeniert
eine fiktive Tech-Marke, die Konflikte rund um Mutterschaft scheinbar technisch löst. Damit entlarvt
Ona die Absurdität technischer Antworten auf menschliche Fragen.
iff – Initiative zur Förderung von
Funklöchern: Arne Becker, Maria
Liegl, Selina Kronberger, Vitali
Rung, Philip Schimpl.
Fiktive Initiative zur Förderung von
Funklöchern, die offline zu sein als
neuen Luxus darstellt.
Silberner
Nagel
UNTOLD – Voices that matter: Alexander Bauer, Elena Böschen, Yannik Weber
Die Blue-Castle Methode: Lars Blumenthal.
Ein animierter Kurzfilm, der männliche Emotionalität thematisiert indem er Fußball als zentrales erzählerisches Mittel und „emotionales
Fenster“ männlicher Gefühle nutzt.
/DA UNTEN Jette Bödige. Ein fragmentarisches Forschungsarchiv zum
Thema Scham, das einlädt Scham
nicht nur als individuelles Gefühl zu
begreifen, sondern als prägende gesellschaftliche Kraft zu reflektieren.
Sprachlandschaften: Elias Mohr.
Farmily: Tom Zinßer.
Eine Aufmerksamkeitskampagne unter dem Deckmantel eines fiktiven
Startups zur Nutztierhaltung in der
eigenen Wohnung, die zum Nachdenken über industrielle Haltungsbedingungen anregen soll.
re/: Linus Fritz, Eric Messerschmidt,
Ismail Karahan, Max Stümpflen.
re/ ist eine Bewegung gegen digitale
Überwachung. Die fiktive Kampagne
inszeniert Datenausbeutung als parasitäres System, das sich im Leben
der Nutzer ausbreitet.
Sprachlandschaften: Elias Mohr.